Klarinette

Die Klarinette    ist ein Holzblasinstrument mit zylindrischer Röhre und einfachem Rohrblatt, das durch Anblasen zum Schwingen gebracht wird. Am gebräuchlichsten ist die auf B gestimmte Sopranklarinette (Umfang d-b3). Außerdem gibt es die Altklarinette in Es, das Bassetthorn, die Bassklarinette (Umfang C/D-f2) und die Kontrabassklarinette (Umfang F1-b1).
Das Bassetthorn war ein Vorläufer der Altklarinette im ausgehenden 18.Jahrhundert.
Für alle Klarinetten wird die Musik eine große Sekunde über dem Klang notiert, so bezeichnet also der Ausdruck B-Klarinette die Notation, nicht die tatsächlich klingende Grundnote des Instruments.
Erfunden wurde die Klarinette um 1700 vom Nürnberger Instrumentenbauer Johann Christoph Denner. Bis etwa 1840 entwickelten sich zwei komplexe Klappensysteme: das System System Boehms, das in den meisten Ländern angewendet wird, und das zweite, auf einer engeren Bohrung basierende, dunkler klingende System, das um 1860 vom belgischen Instrumentenbauer Eugène Albert entwickelt wurde.
Die Klarinette gehörte seit Mitte des 18. Jahrhunderts zur Standardbesetzung des Orchesters. Es gibt viele bedeutende Solo- und Kammermusikwerke für und mit Klarinette, u.a. von Wolfgang Amadeus Mozart, Louis Spohr, Carl Maria von Weber. Auch im Jazz spielt die Klarinette eine herausragende Rolle.

Einstiegsalter: ca. 8 - 9 Jahre

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