Viola

Viola    oder Bratsche (französisch alto) ist die Bezeichnung für das Altinstrument der Violinfamilie, das mit vier in Quinten gestimmten Saiten auf c-g-d1-a1 bestückt ist.
Die Viola ist zwei bis sieben Zentimeter länger als die Geige, eine Quinte tiefer gestimmt und variiert in der Größe mehr als Geige und Cello. Die meisten Violen haben in den unteren Tonlagen einen samtartigen, weichen Klang, in den mittleren und oberen einen vollen Klang. Die frühesten erhaltenen Exemplare sind zwei relativ große Violen des italienischen Geigenbauers Gasparo da Salò aus dem 16.Jahrhundert.
In einer größeren Partitur ist die Viola zum ersten Mal in der Oper Orfeo (1607) von Claudio Monteverdi verzeichnet. Als Soloinstrument nahm sie im 17. und in der ersten Hälfte des 18.Jahrhunderts jedoch eine untergeordnete Rolle ein. Die Geschichte der Viola als Soloinstrument beginnt um 1740 mit Georg Philipp Telemann. Danach hatte die Viola ihre große Blütezeit. Zwischen 1740 und 1840 entstanden circa 140 Violakonzerte. Im 19. und 20.Jahrhundert hat das Interesse an der Viola als Soloinstrument wieder etwas abgenommen. Im 20.Jahrhundert schrieben u.a. Hindemith, Milhaud, Bartók und Schostakowitsch bedeutende Konzertmusik mit Viola. Der wichtigste Teil des Violarepertoires im 19. und 20.Jahrhundert ist freilich trotzdem die Kammermusik, vor allem das Streichquartett. Die Noten für die Viola werden im Altschlüssel (Bratschenschlüssel) notiert. Die Unterschiedliche Schlüsselwahl bei den Streichinstrumenten ist auf die unterschiedliche Stimmung zurückzuführen.

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