Violoncello

Das Violoncello    ist ein großes, tief gestimmtes Musikinstrument der Violinfamilie, das der Spieler zwischen den Knien hält. Das Cello hat vier Saiten und erreicht einen Tonumfang von über vier Oktaven.
Die frühesten, bis heute erhalten gebliebenen Celli sind zwei Exemplare des italienischen Geigenbauers Andrea Amati aus der Mitte des 16.Jahrhunderts. Bis Ende des 18.Jahrhunderts war das Cello in erster Linie ein Nebeninstrument, es bildete Basslinien und gab der Musik Fülle. Johann Sebastian Bach komponierte um 1720 sechs Suiten für Cello ohne Begleitung. Im 18.Jahrhundert schrieben Antonio Vivaldi und Luigi Boccherini Cellokonzerte. Zu den im 19.Jahrhundert entstandenen Werken für das Cello gehören Konzerte von Johannes Brahms und Antonín Dvorák. Im 20.Jahrhundert stellten Komponisten wie Sergej Prokofjew und Dmitrij Schostakowitsch die Eignung des Cellos als Soloinstrument unter Beweis. Die bedeutendsten Cellisten des 20.Jahrhunderts waren der gebürtige Spanier Pablo Casals und der in Russland geborene Cellist Mstislaw Rostropowitsch.

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